Reischek, Sterbende Welt.

Reischek, Sterbende Welt.

Reise- + Expeditionsberichte Reischek, Andreas. Sterbende Welt. Zwölf Jahre Forscherleben auf Neuseeland ; Hrsg. von seinem Sohn. 2. Auflage. Leipzig. F. A. Brockhaus. 1924. gr. 8. 334 Seiten,: Mit 94 Abb. und 2 Karten. Originalhalbleinen. Vordere Eibnaddecke mit leichtem Wasserfleck am unteren Rand, Ecken bestossen, innen sauber und anstreichungsfrei..

Andreas Reischek (*1845-1902) war ein österreichischer Forschungsreisender, Ethnograph und Ornithologe.
Der ausgebildete Tierpräparator und Kustos des Oberösterreichischen Landesmuseums in Linz bereiste von 1877 bis 1889 insgesamt acht Mal Neuseeland. Dort erforschte er das Maori Königsland im Zentrum der Nordinsel welches für Europäer damals verboten war. Reischek erlangte eine Ausnahmegenehmigung und das Vertrauen des Maori-Königs Brigitanga Tawiho, welcher ihn mit dem Ehrentitel „Ihaka Reiheke Te Kiwi Rangatira Autiria“ (deutsch „Andreas Reischek, der Schnepfenstrauß, Fürst von Österreich“) bedachte und mit der Verleihung von Schwanzfedern des Huia-Vogels ehrte.
In Neuseeland vervollständigte Reischek die ethnologische Arbeit Ferdinand von Hochstetters studierte die Kultur der Maori und stellte naturkundliche Beobachtungen an. Von seinen Reisen brachte er unter anderem eine reichhaltige Vogelsammlung mit 16.000 Objekten und zwei mumifizierte Maori-Leichnamen mit. Diese übergab er dem Naturhistorischen Museum in Wien und dem Linzer Museum Francisco-Carolinum, dem heutigen Landesmuseum.

EUR 12,-- 

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